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plus.KONZEPT

was wir uns dabei gedacht haben

Grundlegung

Die zu gründende Jugendkirche ist Glied der einen christlichen Kirche, deren Haupt Jesus Christus ist. Sie folgt seinem Auftrag das Evangelium zu verkünden. Für die Arbeit der Jugendkirche ist das christliche Menschenbild grundlegend, nach dem jeder Mensch zugleich Abbild Gottes ist und eine unverlierbare Würde besitzt.

Die Jugendkirche Plus+Punkt orientiert ihr Handeln am Evangelium Jesu Christi. Sie gibt in ihrer Arbeit Zeugnis des Glaubens angesichts der Lebenswelt junger Menschen.  Zugleich ist es eine Arbeit in der Überzeugung, dass Jugendliche fester Bestandteil unserer Kirche und des Gemeindelebens sind und sein sollen.

 

 

 

Zielsetzungen

Folgende Zielsetzungen sind für die Arbeit der Jugendkirche Plus+Punkt maßgeblich:

  • Jugendliche sind mit ihren Begabungen wahrzunehmen, ernstzunehmen und zu stärken.

  • Mit Jugendlichen wollen wir Kirche neu denken und gemeinsam Zukunft gestalten.

  • Jugendliche sollen erfahren, dass christlicher Glaube Halt gibt und Orientierung für das eigene Leben bietet.

  • Jugendliche sollen Gemeinschaft erleben und lernen darin Verantwortung für sich und den Nächsten zu übernehmen.

 

Zielgruppen

Die Gottesdienste und die Verkündigung der Jugendkirche richtet sich grundsätzlich an alle Menschen. Dennoch sind unsere (Bildungs-)Angebote insbesondere für folgende Zielgruppen konzipiert:

  • 10-12jährige – Vorkonfirmand*innen

  • 12-14jährige – Konfirmand*innen

  • 14 und älter - Jugendliche

Arbeitsfelder

Folgende Arbeitsfelder umfasst die Jugendkirche Plus+Punkt:

  • buchbare Module für Schulklassen und Kurse, Konfirmand*innen und Jugendgruppen. In diesem Bereich sind Module geplant, die mit verschiedenem Zeitumfang und verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten gebucht werden können (1,5h /  4h / 8h mit Übernachtung). Bei 4h und 8h Kursen wird gemeinsames Essen ein fester Bestandteil des Moduls sein. Folgende Module sind bisher in der Planung:

    1. „wertvolles Leben“

    2. „Ist Gott eine Spaßbremse“

    3. „Endstation Friedhof“ 

    4. „Schein oder sein“ 

Zusätzlich bieten wir ein Modul, das ausschließlich die Gruppe selbst und ihre Kommunikation und Teamfähigkeit im Blick hat:

​5. vom ich zum wir 

  • Jugendgottesdienste sollen von Mitarbeiter*innen der Jugendkirche begleitet werden. Ziel ist dabei mit den Jugendgottesdiensten in die Kirchengemeinden zu gehen und die Jugendlichen vor Ort bei der Vorbereitung ihres Jugendgottesdienstes zu unterstützen.

  • Seelsorge für Jugendliche an ihren Orten (bspw. Schule) aber auch in dem Gebäude der Jugendkirche als zentralem Anlaufpunkt.

  • Für Chor und Bandarbeit werden Räume und Material zur Verfügung gestellt. Der Chor und die Band gestalten die Jugendgottesdienste maßgeblich mit.

  • Vernetzungsleistungen im Kirchenkreis und der Landeskirche: Hierzu zählen regelmäßige kirchenkreisweite Konfirmandentreffen (4x jährlich) und landeskirchenweite Jugendtreffen. Außerdem ist ein wichtiges Arbeitsfeld in der Vernetzung der Generationen vor Ort zu sehen.

Kooperationspartner/innen

Um die o.g. Arbeitsfelder angemessen bedienen zu können, bedarf es einer engen und gut strukturierten Zusammenarbeit mit:

  • Kinder- und Jugendpfarramt (insb. Landesjugendpfarrer*in)

  • Jugendmitarbeiter*innen in den Kirchenkreisen

  • Gemeindepädagog*innen

  • Kreisjugendpfarrer*innen

  • Religionslehrer*innen

  • Kirchengemeinden

  • Kirchenkreise (Kreissynode und Kreisoberpfarrer*innen)

  • Weitere Träger der Jugendarbeit

  • KiTas; Altenheime; Schulen

  • Heinrichshaus

  • Freiwillige Feuerwehren

Langfristige Netzwerkerstellung

Langfristig ist eine enge Kooperation mit den christlichen Schulen in der Region anzustreben und auszubauen (Evangelische Grundschule Köthen und Freie Schule Anhalt). Auch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Heinrichshaus ist für die o.g. Zielsetzungen unabdingbar.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit der Jugendkirche soll in Kooperation mit der Öffentlichkeitsarbeit der Landeskirche erfolgen. Sinnvollerweise sollte sie in den Kanälen der Jugendlichen Schwerpunkte setzen und crossmedial aufgestellt sein. Hierfür ist ein ansprechendes Design zu entwickeln, das auf den verschiedenen Plattformen einen Wiedererkennungswert bietet.

Eine Einbindung und eine Verantwortungsübertragung an Jugendliche ist in diesem Bereich denkbar und wünschenswert.